Aber die Motive für den eigenen Wein vom eigenen Weinberg sind vielfältig und tiefgründiger; Status spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Warum übt der eigene Weinberg solch eine Faszination ausübt, welche Gefühle verbinden Freizeitwinzer damit, welche Motive treibt Weinliebhaber an, einen eigenen Weinberg bewirtschaften zu lassen?
Viele Genießer verbinden mit dem Weinbau eine romantische Vorstellung: Der Winzerberuf ist in unserer arbeitsteiligen Welt einer der wenigen Berufe, der sein Produkt vom Anbau bis zum Verkauf an den Kunden begleitet und dem Wein dadurch ein Stück Persönlichkeit mitgibt. Nicht nur Prominente wie der Schauspieler Gérard Depardieu mit seinem Weingut im Anjou oder der TV-Moderator Günther Jauch mit seinem Weingut von Othegraven in Kanzem an der Saar schätzen den Wein vom eigenen Rebstock: Traditionell investieren im Beruf erfolgreiche Menschen gerne in die romantische Genussware. Die Gründe sind vielfältig: Freude am Produkt Wein, das Erlebnis in der Natur, Prestige, Geselligkeit, Ursprünglichkeit, ländliche Idylle – beim Wein kommt vieles zusammen.
Lassen wir einige „Hobby-Winzer“ zu Wort kommen, die den Traum vom eigenen Weinberg bereits verwirklicht haben.
![]() | Andreas Wendler, Fotograf, Hamburg „Heute Mallorca, morgen Miami, übermorgen Südafrika“ – als Fotograf ist man viel unterwegs. Und entsprechend gern wieder zu Hause. Zu Hause in meinem Haus in Hamburg aber auch zu Hause anderswo in Deutschland. Z.B. auf Sylt oder im Rheingau. Wer dort mal war und die herrlichen Weinberge in diesem romantischen Landstrich vor Augen hat, kann nachempfinden, dass man schon mal davon träumt, Winzer zu sein. Und diesen Traum habe ich mir fast wahr gemacht. Mit einem eigenen Weinberg. Ja, irgendwie macht mich das stolz und glücklich, in meinen Weinberg zu gehen, wenn ich Zeit habe bei der Lese zu helfen, zu Hause meinen Wein zu trinken und diesen an Freunde zu verschenken“ | |
![]() | Jochen Hinz, Marketingberater und Gesellschafter der WinzerLoge, Eltville „Wir leben seit 30 Jahren im Rheingau. Von meinem Büro aus blicke ich direkt auf einige der besten Weinberge im Rheingau. Die Idee, einen eigenen Weinberg zu kaufen, ist eigentlich geschäftlicher Natur. Denn ich habe meinen Kunden zu den üblichen Anlässen meist Wein geschenkt. Das ist ja nahe liegend, wenn man in einem Weinbau-Gebiet wohnt. Aber für einen Marketing-Menschen ist das nicht sonderlich kreativ. Aber den eigenen Wein vom eigenen Weinberg zu verschenken, mit einer individuellen Ausstattung, das ist ein persönliches, sonst nirgendwo erhältliches Präsent. Und so wurde es von den Beschenkten auch empfunden. Ganz abgesehen davon, dass ich meinen eigenen Wein auch sehr gerne selbst trinke. Er ist ja auch nach meinen geschmacklichen Wünschen ausgebaut“. | |
![]() | Renate Mansur, Journalistin * „Mein Schwager wird im November 50. Ich habe ihm viel zu verdanken. Und so habe ich über ein ganz besonderes Geschenk für ihn nachgedacht. Er ist Weinliebhaber um nicht zu sagen Wein-Fan. Wein haben wir ihm immer wieder geschenkt. Da gibt es ja noch die Möglichkeit, einen Rebstock zu „verschenken“. Das halte ich für albern. Und dann las ich in der Zeitung von dem Angebot der „WinzerLoge“, ganze Weinberge oder Weinbergsparzellen individuell bewirtschaften zu lassen. Das wäre doch ideal, das ist doch das Besondere, nach dem ich suchte. So bekommt er an seinem Geburtstag eine Urkunde für seinen eigenen Weinberg. Schöner geht’s nicht“. * Name aus verständlichen Gründen geändert. | |
![]() | Wolf Behrens, Unternehmer, und seine Frau Petra, Düsseldorf „Für einen Unternehmer (nicht nur in Düsseldorf) gehört repräsentieren zum Geschäft. Auch dabei darf der Genuss nicht zu kurz kommen. Meine Geschäftspartner und Freunde freuen sich über einen Wein von mir mit eigenem Etikett – ein Geschenk mit lang anhaltender Wirkung. Hin und wieder lasse ich einen Teil meines Weines von meinem Winzer versekten – zu einem handgerüttelten Winzersekt. Für diesen vorzüglichen Sekt lasse ich jeden Champagner stehen!“ |
Nun können sich die wenigsten ein eigenes Weingut oder gleich einen eigenen Weinberg leisten – von der Arbeit ganz zu schweigen. Jochen Hinz und Wolfgang Junglas bieten mit der Winzerloge nun einen neuen Weg: Für einen überschaubaren Betrag kann man seinen eigenen Wein aus dem eigenen Weinberg erhalten.
Partner der WinzerLoge sind die VDP-Güter Weingut Fritz Allendorf, Weingut Johannishof und Weingut Hans Lang, die entsprechende Parzellen oder Weinberge für das Projekt zu Verfügung stellen.
Sie sind neugierig geworden? Dann finden Sie weitere Details, Informationen und Kontaktdaten zur „WinzerLoge auf der Weibseite des Projektes (siehe unser Tipp) (wolfgang.junglas-aw.yoopress)









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